Bücherverbrennung

Erich Kästner schaute hin

Jürgen Verdofsky

Von Jürgen Verdofsky

Mi, 08. Mai 2013

Literatur

Zuerst die Bücher: Als einziger verfemter Autor sah der Autor vor achtzig Jahren der Verbrennung seiner Werke durch die Nazis zu

Die Barbarei der Nationalsozialisten hatte eine klare Hierarchie, zuerst die Bücher, dann die Menschen. Der Auftakt am 10. Mai 1933 in Berlin und 21 Universitätsstädten war eindeutig wie nie, brutale Abrechnung mit der Freiheit des Wortes. Insgesamt Scheiterhaufen in mehr als fünfzig deutschen Städten. Nur das für den 17. Mai in Freiburg geplante Autodafé fiel wegen starken Regens ersatzlos aus, was leider nicht für die Rektoratsrede Heideggers im November 1933 galt.

Nach lang vorbereiteten Listen sollten 131 missliebige Autoren den Flammen und dem Vergessen übergeben werden, angeführt von Heinrich Heine und Wedekind, Stefan Zweig und Alfred Kerr, Brecht und Feuchtwanger. Der ...

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