Halsbrecherische Improvisationskunst

Michael Braun

Von Michael Braun

Mo, 07. Februar 2011

Literatur

Wie man heute Lyrik verlegt, ohne ein finanzielles Desaster zu erleben: Urs Engelers "Roughbooks" gibt es nur im Netz zu kaufen.

Auf dem stetig schrumpfenden Markt der Gegenwartslyrik geht heute nichts mehr ohne halsbrecherische Improvisationskunst. Die wenigen unabhängigen Lyrik-Verleger sind radikale Querköpfe, die sich mit Gedichten die Möglichkeit erhalten, eigensinnig in der Welt zu sein und sich wie die von ihnen verlegten Texte gegen die Zweckrationalität ihrer Lebenswelt abgrenzen.
Fünfzehn Jahre lang hatte der Lyrik-Editor Urs Engeler, zunächst in Basel, später dann im Solothurner Holderbank, seinen verlegerischen Alleingang gegen die poesiefeindlichen Marktgesetze durchgehalten. Dann drohte im Frühjahr 2009 das ...

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