Porträt

Lukas Bärfuss erhält den Johann-Peter-Hebel-Preis

Bettina Schulte

Von Bettina Schulte

Mo, 09. Mai 2016 um 00:00 Uhr

Literatur & Vorträge

Für manche Eidgenossen ist er ein Nestbeschmutzer: der Schweizer Schriftsteller Lukas Bärfuss. Am Dienstag erhält er in Hausen den Johann-Peter-Hebel-Preis.

Spätestens seit seiner Polemik "Die Schweiz des Wahnsinns" hat der Schriftsteller Lukas Bärfuss in der Eidgenossenschaft jene Position besetzt, die seit dem Tod von Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt vakant war: die des Schweizkritikers und deshalb Nestbeschmutzers.

Die Reaktionen auf seinen am 15. Oktober 2015 in der FAZ veröffentlichen "Mahnrufs", in dem er vor dem – bei den Nationalratswahlen inzwischen vollzogenen – weiteren Rechtsruck des Landes warnte, war entsprechend heftig. Lukas Bärfuss ist indes jemand, der andere so wenig schont wie sich selbst. Der beim lustvoll und leidenschaftlich vorgetragenen Angriff die offene Flanke bereitwillig ...

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