Zwischen Bühl und Achern

Lkw streift Pannenauto und kippt um

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Sa, 01. Februar 2020 um 08:52 Uhr

Ortenaukreis

Eine vierköpfige Familie stand nach einer Reifenpanne mit ihrem Auto auf dem Standstreifen, als ein Lkw ihren Wagen streifte. Der Lkw-Fahrer verletzte sich schwer, die Familie blieb unverletzt.

OFFENBURG (BZ). Nach einem Unfall mit einem Schwerverletzten ist die A 5 zwischen Bühl und Achern in der Nacht auf Samstag in Fahrtrichtung Süden für mehrere Stunden voll gesperrt worden. Wie die Badische Zeitung online aktuell meldete, hatte ein mit Eisenteilen beladener Sattelzug das Pannenfahrzeug einer vierköpfigen Familie gestreift, war ins Schleudern gekommen und umgekippt. Der LKW-Fahrer wurde schwer verletzt.

Die vierköpfige Familie aus Brandenburg hatte mit ihrem Land Rover eine Reifenpanne und wollte auf dem Standstreifen ein Rad wechseln. Während der 51-jährige Familienvater und die beiden 16- und 20-jährigen Kinder mit dem Radwechsel beschäftigt waren, wartete die 48-jährige Mutter im Auto. Ein tschechischer Lkw-Fahrer kam mit seinem Sattelzug zu weit nach rechts und streifte dabei den Land Rover.

Bergung durch Kranwagen aus Karlsruhe

Im Anschluss daran schleuderte der mit Eisenteilen beladene Sattelzug über die Fahrbahn, kippte um und kam teilweise auf dem Standstreifen und im angrenzenden Straßengraben zum Liegen. Während die Familie nach Angaben des Polizeipräsidiums Offenburg großes Glück hatte und unverletzt blieb, wurde der 56-jährige Lkw-Fahrer in seiner Fahrerkabine, das sich teilweise ins Erdreich eingegraben hatte, eingeklemmt und schwer verletzt.

Zur Bergung des Mannes, die sich sehr schwierig gestaltete, musste ein Kranwagen der Karlsruher Feuerwehr angefordert werden. Auch ein Rettungshubschrauber, der auf der Autobahn landete, war im Einsatz. Die Autobahn war für dreieinhalb Stunden voll gesperrt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 160 000 Euro beziffert. Neben den Feuerwehren aus Achern, Bühl und Karlsruhe mit zehn Fahrzeugen und 40 Mann waren auch zwei Rettungswagen und zwei Notärzte im Einsatz.