Kreis Lörrach

Eine schmerzhafte Lücke bei der Versorgung Schwerstkranker ist geschlossen

Daniel Gramespacher

Von Daniel Gramespacher

Fr, 15. Februar 2019 um 17:50 Uhr

Lörrach

BZ-Plus Der Landkreis Lörrach verfügt über eine Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung. Die gemeinnützige GmbH hat Arbeit aufgenommen.

Eine schmerzhafte Lücke in der Versorgung Schwerstkranker im Landkreis Lörrach ist geschlossen: Zum Monatsbeginn hat das Palliativnetz Lörrach seine Arbeit aufgenommen. Es will mit der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) sterbenden Menschen ermöglichen, mit möglichst wenig Leiden bis zum Lebensende in vertrauter Umgebung zu bleiben.

Gesetzlicher Anspruch
Seit 2007 haben Versicherte mit einer nicht heilbaren, fortschreitenden und weit fortgeschrittenen Erkrankung bei einer zugleich begrenzten Lebenserwartung, die eine besonders aufwändige Versorgung benötigen, wie es in Paragraf 37b des Sozialgesetzbuches etwas umständlich heißt, einen gesetzlichen Anspruch auf SAPV. Ein erster Versuch, dieses ärztliche und pflegerische Angebot im Landkreis zu etablieren, in den Jahren 2008 bis 2012 scheiterte an der Finanzierung. "Niemand wollte das ...

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