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Handmade im Schwarzwald (11)

Lutz Lorberg macht Gewehre für 9000 Euro

Büchsenmacher brauchen bis zu 200 Stunden für ein Gewehr, die Industrie macht’s schneller. Lutz Lorberg glaubt daher, dass es sein Handwerk nicht mehr lange geben wird. Aufgeben will er trotzdem nicht. Aus Überzeugung.

  • Feinarbeit wie ein Uhrmacher: Büchsenmacher Lutz Lorbergsteckt bis zu 200 Arbeitsstunden in ein Gewehr. Foto: Paul Jaroslawski

Die Tür zur Werkstatt von Lutz Lorberg steht einen Spalt weit offen. Eine Tresortür, rund zwölf Zentimeter dick. Wer sie öffnen will, muss einen mehrstelligen Code eintippen. Lutz Lorberg ist Büchsenmacher. Seine in einem Hinterhof versteckte Werkstatt im Freiburger Stadtteil Zähringen sieht aus, wie eine Werkstatt aussehen muss. Volle Regale, überall Schachteln, Kataloge, dann die meterlange Werkbank – an der ein Gewehr neben dem anderen steht.

Auf dem Regalbrett gegenüber hat sich ein Gartenzwerg schlafen gelegt, gleich neben einem Erste-Hilfe-Köfferchen. Lorbergs Werkstatt riecht auch nach Werkstatt. Nach einer Mischung aus Staub und Schmieröl. Die Fenster sind vergittert.

Ein handgefertigtes Gewehr gibt es ab 9000 Euro
Lorberg steht in Hemd, Bermudas und umgebundener Arbeitsschürze an der Werkbank und montiert ein Zielfernrohr auf ein Gewehr. Während seine Hände in Ruhe schrauben, ...

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