Man kann Hämorrhoiden klonen, aber nicht das Genie

Werner Bartens

Von Werner Bartens

Di, 21. August 2001

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Der 96-jährige Biochemiker und Kulturkritiker Erwin Chargaff setzt die Fortschritte der Gentechnik ins richtige Maß.

Man kann sich Erwin Chargaff als den Günter Netzer der Gentechnik vorstellen. Beider Fachkompetenz ist unbestritten. Beide sind Freunde eines klaren Standpunkts wie auch des strengen Seitenscheitels. Netzer ist fast Weltmeister geworden - Chargaff hätte fast den Nobelpreis bekommen für seine biochemischen Arbeiten zur Entschlüsselung der DNA. Und beide ernten späten Ruhm in einem Gebiet, das nur bedingt mit ihrer früheren Hauptbeschäftigung zu tun hat: Netzer hat unlängst den Grimme-Preis für seine Halbzeitpausen-Kommentare erhalten, Chargaff wurde für seine kulturkritischen Essays ausgezeichnet.

Dabei hatte sich der aus Österreich in die USA emigrierte ...

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