"Man kann hoffnungsvoll nach vorne schauen"

skk

Von skk

Sa, 15. Juni 2019

Kreis Waldshut

BZ-INTERVIEW mit den Organisatorinnen des Kirchenstreiks in der Seelsorgeeinheit Mittlerer Hochrhein, Gertrud Bernauer-Eckert, Ulrika Schirmaier und Karin Höhl.

LAUCHRINGEN. Nach dem zweiwöchigen Kirchenstreik in der Seelsorgeeinheit Mittlerer Hochrhein ziehen die Organisatorinnen aus Lauchringen Bilanz. Juliane Schlichter hat sich mit Gertrud Bernauer-Eckert, Ulrika Schirmaier und Karin Höhl über ihr Fazit der Aktion unterhalten.

BZ: Vor kurzem ist Ihr Kirchenstreik zu Ende gegangen. War er aus Ihrer Sicht erfolgreich?

Schirmaier: Wir sind mehr als zufrieden. Wir wussten ja nicht, was auf uns zukommt und hatten uns kein Ziel gesetzt. Uns war wichtig, dass wir die Menschen für die Gleichstellung von Frau und Mann in der katholischen Kirche sensibilisieren. Das konnten wir erreichen, es wurde in der Bevölkerung breit diskutiert.

Bernauer-Eckert: Großartig ist, dass wir Menschen aller Altersklassen erreicht haben: von der zehnjährigen Ministrantin bis zum über 80-jährigen Rentner. Dieser hat angeboten, für unser Anliegen Unterschriften in seiner Seniorenwohnanlage zu sammeln. Außerdem war er bei fast allen unseren Aktionen dabei. Das hat uns sehr beeindruckt.

BZ: Von welchen Seiten haben Sie Unterstützung erfahren?

Höhl: Wir hatten große Resonanz von auswärts. Wir haben unter anderem Rückmeldungen bekommen aus umliegenden Seelsorgeeinheiten, aus Allensbach am Bodensee, aus Schwörstadt im Kreis Lörrach und aus dem Ortenaukreis.

Schirmaier: Bei unserer ...

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