Kollmarsreute

Mann überquert unerlaubt Bahngleis – Güterzug muss notbremsen

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 14. April 2021 um 13:50 Uhr

Emmendingen

Um Zeit zu sparen, überquerte ein 48-Jähriger im Bahnhof Kollmarsreute unerlaubt die Gleise – und stürzte. Nur durch Glück rettete er sich kurz vor Durchfahrt eines Güterzugs auf den Bahnsteig.

Der 48-Jährige überquerte am Dienstagmittag, 13. April, im Bahnhof Kollmarsreute die Gleise, um von einem Bahnsteig zum gegenüberliegenden Bahnsteig zu gelangen. Als er wieder auf den Bahnsteig steigen wollte, stürzte der Mann ins Gleisbett. Ein herannahender Güterzug erkannte die Person, gab ein akustisches Notwarnsignal ab und leitete 150 Meter vor dem Bahnhof eine Notbremsung ein.

Als der 48-Jährige das Notwarnsignal vernahm, konnte er sich in letzter Sekunde auf den Bahnsteig retten. Der Mann wurde bei dem Sturz nicht verletzt.

Bundespolizei warnt

Die Bundespolizei hat ein Bußgeldverfahren wegen des unerlaubten Betretens von Gleisanlagen Mann eingeleitet. Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang vor Gefahren, in die sich Personen begeben, die unbefugt die Gleise überqueren, nur um einige Meter Fußweg abzukürzen. Züge durchfahren Bahnhöfe mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern, können Hindernissen nicht ausweichen und haben einen sehr langen Bremsweg.