Mehr Vertrauen in der Pandemie

epd

Von epd

Fr, 09. April 2021

Computer & Medien

Studie: Zustimmung zur Arbeit etablierter Medien gewachsen.

In der Corona-Krise ist das Vertrauen der Deutschen in die Arbeit der etablierten Medien nach Erkenntnissen von Mainzer Wissenschaftlern deutlich gestiegen. Das belegen am Donnerstag vorgestellte neue Zahlen einer Langzeitstudie. Ende 2020 gaben 56 Prozent der Teilnehmer einer repräsentativen Befragung an, sie vertrauten den Medien bei wichtigen Themen überwiegend oder vollkommen. Das waren 13 Prozentpunkte mehr als ein Jahr zuvor. Der Anteil der Bürger, die Medien grundsätzliches Misstrauen entgegenbrachten, sank von 28 auf 16 Prozent. Das höchste Vertrauen bringen die Deutschen der Studie zufolge unverändert den öffentlich-rechtlichen Sendern (70 Prozent) und den Regionalzeitungen (63 Prozent) entgegen. Es folgen überregionale Tageszeitungen (56 Prozent).

Gefragt worden war auch nach einer Bewertung der Corona-Berichterstattung. 63 Prozent der Befragten stimmte der Aussage zu, "alles in allem" seien sie zufrieden damit, wie über die Pandemie informiert werde. Ein knappes Drittel bemängelte, viele Corona-Berichte seien zu einseitig, ein Viertel stimmte der Aussage zu, in der Corona-Berichterstattung werde häufig "übertrieben".