"Meine Beine waren richtig gut"

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 10. August 2021

Mountainbike

Simon Gutmann aus Breitnau erreicht beim Eliminator-Weltcup in Belgien das Viertelfinale.

(BZ). Die Starterliste liest sich beim MTB-Eliminator-Weltcup im belgischen Leuven wie das Who is Who der besten Mountainbike-Sprinter Europas. Ob Jeroem van Eck aus den Niederlanden, Lorenzo Serres aus Frankreich, Titouan Perrin-Ganier aus Frankreich, Jay Bytebier aus Belgien oder der deutsche Nationalmannschaftsfahrer Simon Gegenheimer – sie alle waren beim ersten Wertungsrennen des UCI-Worldcup-Eliminators in Belgien am Start. Mit von der Partie war auch Simon Gutmann vom Breitnauer Team B&W bike-cases Merida.

Der 25-jährige Breitnauer wusste auch in diesem internationalen Klassefeld zu überzeugen. Als 16. beendete er die Qualifikation und zog in die Finalläufe ein. Ohne Probleme meisterte er das Achtelfinale und belegte hinter dem späteren Sieger Simon Gegenheimer den zweiten Rang. Im Viertelfinale rutschte Simon Gutmann am Start weg und fiel aussichtslos auf Rang vier zurück. Das konnte er bei der starken Konkurrenz nicht mehr wettmachen und qualifizierte sich nicht für das Halbfinale. "Ich bin einfach happy. Meine Beine waren richtig gut und mit diesem Resultat kann ich gut leben", sagte Gutmann, der sich in der Gesamtliste auf dem 15. Platz wiederfand.

Beim anschließendem UCI Short Track setzte strömender Regen mit Hagel ein. Dennoch waren Simon Gutmann und sein Bruder Marius Kottal mit von der Partie und trotzten den widrigen Bedingungen. Ganz vorne mischte Simon Gutmann mit und erreichte nach zehn gefahrenen Runden mit Rang sechs ein Top-Ten-Ergebnis. Marius Kottal belegte bei der Jagd auf den glitschigen Pflastersteinen den 15. Platz.