Ein Sammelbecken für militante Hutu

Tom Schimmeck

Von Tom Schimmeck

Do, 22. November 2012

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Aufständische haben die Stadt Goma eingenommen, doch eigentlich geht es um die Macht im gesamten Kongo.

Wie unter einem Brennglas zeigen sich im Ostkongo die Probleme der Region: die Instabilität der riesigen Demokratischen Republik Kongo, die großen Flüchtlingsströme, die ruchlose Jagd auf die kostbaren Bodenschätze, die strategische Interessen der Anrainer, durchmischt mit ethnischen Konflikten, die sich seit dem Völkermord im kleinen Nachbarland Ruanda 1994 enorm verschärft haben. Seither ist der Ost-Kongo ein Sammelbecken militanter Hutu-Rebellen, darunter die Täter des ruandischen Genozids. Eine Unzahl Milizen operiert hier auf eigene Rechnung.

Goma, die am Dienstag von der Rebellenbewegung M 23 eingenommene Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu, war immer wieder ...

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