PRESSESTIMMEN

dpa

Von dpa

Sa, 01. August 2020

Pressestimmen

Möglichst viel Chaos

Der "Standard" aus Wien kommentiert die Proteste in den USA:

"Trumps einziges Mittel, um der drohenden Niederlage zu entkommen, ist, bis zum Wahltag möglichst viel Chaos zu säen und so die Stimmen derer zu gewinnen, die sich eine starke Hand an der Spitze des Staates wünschen. Deshalb schickt er Bundespolizisten wie eine Invasionsarmee gegen Demonstranten in die Städte und sucht jede Gelegenheit zur Provokation – selbst wenn er dafür Verfassung und Realität negieren muss."

Fette Jahre sind vorbei

Der "Kölner Stadt-Anzeiger"

zum Konjunktureinbruch:

"Milliardensummen hat die Bundesregierung in die Hand genommen, um die schlimmsten Folgen der Krise abzufedern. Der Blick über den großen Teich zeigt, dass das bislang recht gut funktioniert hat. Allerdings wird selbst ein so starkes Land wie Deutschland die üppigen Stützungs- und Sozialprogramme nicht ewig durchhalten können. ,Die fetten Jahre sind vorbei‘, warnte Finanzminister Scholz bereits Anfang 2019. Er hätte seinerzeit wohl selbst nicht geglaubt, wie sehr er Recht behalten würde."