Organspende

Die Seele verlässt den Körper erst, wenn die letzte Zelle abgestorben ist

Ulrike Hugo

Von Ulrike Hugo (Freiburg)

Sa, 25. Januar 2020

Leserbriefe

Zu: "Tauziehen um die Stimmen der Abgeordneten", Agenturbeitrag (Politik, 13. Januar)

Die Organspende-Diskussion geht von der grundlegenden Fehlannahme aus, dass der menschliche Körper nur Organ- und Gewebematerial sei, das beliebig ausgetauscht werden könne wie Ersatzteile bei einem Auto. Aber: Die Seele verlässt den Körper erst, wenn auch die letzte Zelle vollständig abgestorben ist.

Wird dieser natürliche Sterbeprozess unterbrochen, wie es bei der Organtransplantation für die Seele auf gewaltsame und brutale Weise geschieht, führt das zu einem Trauma für den Sterbenden und zu vielfältigen Störungen und karmischen Verwicklungen für alle beteiligten Personen, die im kommenden Leben abgetragen werden müssen. Das wünsche ich niemanden. Ulrike Hugo, Freiburg