Mike Böttcher floh über Warschau in ein freies Leben
Mike Böttcher erlebte Fall der Berliner Mauer bereits im Westen – er war im Herbst ’89 in die deutsche Botschaft in Warschau geflüchtet. Heute ist er Hoteldirektor des Feldberger Hof.
Im ersten Waggon des Sonderzugs von Warschau nach Helmstedt saß Mike Böttcher. Foto: dpa
Die Öffnung der Berliner Mauer vor 30 Jahren erlebte Mike Böttcher bereits im Westen. Am Radio hat er von dem historischen Moment erfahren. Spontan reiste er nach Berlin, besuchte seine Eltern in der DDR und erklomm die Mauer. Böttcher war im Herbst 1989 in die deutsche Botschaft in Warschau geflohen und mit einem Sonderzug von Warschau nach Helmstedt ausgereist. Heute ist er Hoteldirektor im Feldberger Hof.
Geboren in Olbernhau im Erzgebirge, aufgewachsen in Eisenhüttenstadt und Frankfurt/Oder, reifte in Mike Böttcher bereits im Jugendalter der Traum von der Seefahrt. Sein Vater war Fernfahrer und durfte ins westliche Ausland fahren. Böttcher bewarb ...