Mit Ameisen und Wassertropfen

Aaron Hohenfeld

Von Aaron Hohenfeld

Di, 27. April 2021

Lörrach

Zwei Lörracher Schüler überzeugen bei internationalem Wissenschaftswettbewerb / Erster und zweiter Platz in Physik und Biologie.

Internationale Kontakte zu knüpfen ist vor allem für die Wissenschaften und den Austausch von Forschung wichtiger denn je. Dass Konferenzen vor Ort nicht mehr möglich sind, trifft vor allem ICYS, die International Konferenz Junger Wissenschaftler, schwer. Dieser jährlich stattfindende Schülerwettbewerb musste letztes Jahr ausfallen und fand dieses Jahr online statt. Auch aus Lörrach vertraten zwei Schüler Deutschland.

Bei ICYS handelt es sich um eine Möglichkeit für junge Wissenschaftler, internationale Kontakte zu knüpfen und fremde Länder kennenzulernen. Die Konferenz findet jedes Jahr in einem anderen Land statt. Eigentlich hätte Serbien der Austräger der vergangenen Konferenz sein sollen, diese musste aber kurzfristig abgesagt werden. Über Microsofts Konferenzsoftware Microsoft Teams konnte Serbien doch noch die Konferenz austragen. Normalerweise dauert die Konferenz eine Woche, sodass das Austrägerland dabei auch die Möglichkeit hat, Sehenswürdigkeiten und Kultur zu präsentieren.

Der Hauptteil der Veranstaltung ist ein Wettbewerb, bei dem Jungforscher aus mehr als 20 Ländern ihre Forschungsprojekte vor einer internationalen Jury vorstellen und Preise gewinnen können. Ebenfalls Teil des Wettbewerbs ist eine Poster-Präsentation, bei der die Schüler in kürzester Zeit anhand eines Posters ihre Forschung vorstellen müssen.

Der diesjährige Wettbewerb ging fünf Tage. Am ersten Tag stellten sich die Teams und 122 Schüler aus den Ländern in vorab gedrehten Videos vor. Samstag und Sonntag waren dann dem Wettbewerb gewidmet, an dem die Schüler ihre Projekte vor Jury und Publikum präsentieren. Die Abschlusszeremonie am Montag beinhaltete die Preisverleihung.

Sechs deutsche Schüler nahmen teil, darunter Verona Miftari und Noah Hohenfeld aus Lörrach. Sie nahmen in den Fachbereichen Physik und Biologie teil. Verona Miftari beschäftigte sich mit flüssigen Tropfen auf sich bewegenden Oberflächen und belegte damit den zweiten Platz in Physik. Noah Hohenfeld untersuchte die Nahrungsvorlieben von Blattschneiderameisen, was ihn auf den ersten Platz in Life-Sciences brachte. Insgesamt erhielten alle Deutschen einen Preis.