Skicross

Mit Gespür für den richtigen Moment in die Skicross-Weltspitze

Johannes Bachmann

Von Johannes Bachmann

Mi, 05. Februar 2020 um 11:18 Uhr

Ski Alpin

BZ-Plus Skicrosserin Daniela Maier (23) vom SC Urach ist im Weltcup zielstrebig auf Podestkurs und zieht Kraft aus der beharrlich betriebenen Aufarbeitung einer schweren Knieverletzung.

TITISEE-NEUSTADT. Es ist die letzte Herausforderung nach vier Wochen Reisestress. Jetzt nur nicht den Überblick verlieren, sagt sich die Skicrosserin Daniela Maier vom SC Urach daheim in Rosenheim. "Muesch’ cool bleiben", erklärt die 23-jährige Furtwangerin im Telefonat mit der BZ, beim Griff in zwei prall gefüllte Sporttaschen soll nix schieflaufen. Zwischen 30 und 60 Grad muss sie wählen, Funktionswäsche nach links, Schwarzes zu grau, Buntes separat, Jeans und Blusen extra. Rein in die Trommel und Start: "Passt", sagt Maier, "jetzt hab’ ich Zeit."

Passt. Das bringt es auf den Punkt. Resolut hatte die Polizeimeisterin in den vergangenen vier Wochen die Ellbogen ausgefahren und sich bei einer Handvoll Skicross-Weltcups erfolgreich in die Weltspitze durchgeboxt. Im kanadischen Nakiska raste die Skicrosserin des SC Urach auf Rang acht, im schwedischen Idre Fjäll sprang sie auf die Ränge sieben und zehn. Am vergangenen Wochenende verpasste die Schwarzwälderin beim Skicross-Weltcup im französischen Megeve wegen eines marginalen Wacklers das Finale und landete auf Rang sechs. Maiers erster Weltcupsieg scheint nur eine Frage der Zeit.

Vor drei Jahren hatte sich die Furtwangerin beim Heimweltcup auf dem Feldberg eine Knochenstauchung zugezogen, drei Knieoperationen und 18 Monate Zwangspause folgten. Geduld hatte sie danach ...

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