Es läuft schon wieder für Möller und Männer

uwo, bz

Von Uwe Rogowski & BZ-Redaktion

Do, 22. April 2021

Triathlon

Langenauer Triathleten überzeugen beim nationalen Leistungstest und haben intakte Chancen, sich für die Junioren-EM zu qualifizieren.

Sie haben ihre gute Form in die neue Saison mitgenommen. Katharina Möller und Magnus Männer von der Turnerschaft Langenau haben auch in der wettkampfarmen Zeit nichts von ihrer Leistungsstärke eingebüßt. Das Duo aus dem Wiesental kam stark in die neue Triathlon-Periode. Beim Leistungstest der Deutschen Triathlon-Union platzierten sich in den Top Sieben, und da die wettkampfgleiche Formüberprüfung als Vorqualifikation für die Junioren-Europameisterschaft in Kitzbühel (18. bis 20. Juni) herangezogen wurde, haben sie einen Platz bei der internen Ausscheidung der jeweils zehn besten Athleten sicher. Die deutschen EM-Startplätze werden Mitte Mai in Kienbaum vergeben.

Der Härtetest über 800 Meter Schwimmen und 5000 m Laufen wurde dezentral an den Stützpunkten Nürnberg, Potsdam und Saarbrücken ausgetragen. Viele mussten den Saisoneinstieg mehr oder weniger kalt angehen, sie hatten "lange kein Rennen mehr absolviert", sagte Bundestrainer Thomas Moeller. Viele hätten "trotz Pandemie persönliche Bestzeiten erreichen können. Andererseits wurden natürlich auch Nachteile durch eingeschränktes Schwimmtraining deutlich".

Für Magnus Männer galt das nicht. Er präsentierte sich in seiner Paradedisziplin in gewohnter Stärke. Der Zeller bestätigte sein Schwimmvermögen, das er beim AST Süßen regelmäßig gegen Top-Konkurrenz in der Bundesliga zeigt und kam in Nürnberg nach 8:54 Minuten als Schnellster aus dem Wasser. Seinen Vorsprung nahm er mit auf die Laufstrecke, die der 21-Jährige in 15:12 min absolvierte. In der Summe wurde er Siebter.

Kaum besser laufen konnte es für Katharina Möller, die am Stützpunkt in Freiburg trainiert und in die U 23 gerückt ist. Die Hausenerin schwamm in Saarbrücken die 800 m in 10:19 min und lief die zwölfeinhalb Stadionrunden in 16:56 min – im Feld der Frauen passierte sie mit der Gesamtzeit von 27:15,8 als Dritte das Ziel. Es läuft also schon wieder für die 19-Jährige, die bestens vorbereitet scheint für ihren ersten Elite-Europacup am 15. Mai in Caorle, Italien, wo sie eine der jüngsten Starterinnen sein wird.