MTB-Rennen im Engadin

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 09. Juli 2020

Mountainbike

Simon Gutmann und Niklas Grobert drei Tage lang gefordert.

Normalerweise hat der Bike-Giro im Engadin eine überschaubare Größe. Aber was ist in der Corona-Krise schon normal? Der erste große Mountainbike-Wettkampf nach dem Lockdown lockt MTB-Rennfahrer aller Leistungsklassen, darunter viele Weltklassepedaleure. Statt rund 300 Fahrer haben sich mehr als 500 Biker für den Drei-Tage-Marathon angesagt, Elitefahrer aus Europa, vor allem aus dem Gastgeberland Schweiz, Deutschland, Italien und Frankreich sind in St. Moritz am Start.

Mit von der Partie sind vom Breitnauer B&W-Bike-Cases-Merida-Team Simon Gutmann und Niklas Grobert. Sie werden sich von Freitag an drei Tage lang mit den MTB-Profis messen. Zum Auftakt geht es am ersten Wettkampftag auf eine rund 37 Kilometer lange Strecke mit 1340 Höhenmetern. Am Samstag sind 71,2 Kilometer mit 2545 Höhenmetern zu bewältigen. Und schließlich fordert die Final-Etappe von den Fahrern mit 64,3 Kilometern und 2318 Höhenmetern nochmals volle Kraft und Konzentration. "Wir sind hoch motiviert. Aber es wird hart", sagt Simon Gutmann und ist sich mit seinem MTB-Kollegen Niklas Grobert einig: "Wir haben gut trainiert und freuen uns, endlich wieder einen Wettkampf bestreiten zu können und das in einer der schönsten Gegenden der Schweiz."