Grauland für Lehrer und Rektoren

Gabriele Babeck-Reinsch

Von Gabriele Babeck-Reinsch

Sa, 05. Oktober 2013

Müllheim

Inklusionsunterricht an der Michael-Friedrich-Wild-Grundschule: Mit Erfolg praktiziert, aber ohne gesetzliche Grundlagen.

MÜLLHEIM. Der Inklusionsunterricht in Müllheim hat die dritte Klassenstufe erreicht. Die Michael-Friedrich-Wild-Grundschule und das Förderzentrum, die nahe beieinander liegen, praktizieren ihn gemeinsam für die ganze Region von Heitersheim bis Schliengen. Die Rektorinnen und Lehrerinnen sind von der Grundidee überzeugt, handeln aber ohne gesetzliche Grundlage, das heißt der beträchtliche Mehraufwand muss irgendwie mitgetragen werden. Erfolgreich sind sie trotzdem, weil sie gut miteinander kooperieren.

Inklusionsunterricht hat das Ziel, jedes Kind in seiner Eigenart anzunehmen und es entsprechend seiner Begabung zu fördern, die Bandbreite kann vom Hochbegabten bis zum Schüler mit Behinderung reichen. Das, sagt Barbara Dobuzewski, Rektorin der Michael-Friedrich-Grundschule, erfordere ein sehr individualisiertes Arbeiten und bedeute in der Praxis erheblichen Mehraufwand. Die Schule hat sich darauf eingelassen und vor zwei Jahren ihre erste Inklusions- oder Kooperationsklasse etabliert. Ihr ...

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