Interview

Brigadegeneral Andreas Berg zum Jubiläum der Deutsch-Französischen Brigade

gb,bm,kam

Von Gabriele Babeck-Reinsch, bm & Katharina Meyer

Fr, 19. Juni 2009

Müllheim

Die Deutsch-Französische Brigade hat heftige Diskussionen ausgelöst. Grund: Der Plan eines Marschs durch Müllheim. Die BZ sprach mit dem Brigadegeneral Andreas Berg.

MÜLLHEIM. Mit ihrem Plan, am Vormittag des Stadtfest-Samstages durch die Müllheimer Werderstraße zu marschieren, hat die Deutsch-Französische Brigade heftige Diskussionen ausgelöst. Der Marsch ist Teil der Jubiläumsfeierlichkeiten der binationalen Einheit. Die BZ sprach mit dem Brigadegeneral Andreas Berg über die Jubiläumspläne, deren öffentliches Echo sowie die Haltung der Deutschen zum Militär.

BZ: Seit Wochen wird in Müllheim kontrovers über den Marsch der Brigade diskutiert. Hat Sie das Echo überrascht?

Berg: Leider nicht grundsätzlich. Ich bin ja schon seit einigen Tagen in Müllheim. Ich weiß, dass es Stimmen gibt, die eine ziemlich harsche Gegenposition einnehmen. Ich bin aber auch überzeugt, dass das einige wenige sind, die nicht die Mehrheitsmeinung wiedergeben. Es muss ja auch nicht jeder "pro Streitkräfte" eingestellt sein. Man sollte aber vernünftig miteinander diskutieren. Was mich stört an dieser Diskussion sind die Bilder, Darstellungen und Vergleiche, die einfach nicht fair sind. Der Vergleich dessen, was unsere Soldaten heute tun mit dem, was ehemalige deutsche Armeen getan haben, ist vollkommen deplatziert. Wir sind sehr froh, dass wir hier einmal unsere Seite schildern können. Denn es ist auch erstaunlich, was wir angeblich alles vorhaben bei unserer Jubiläumsfeier.

BZ: Dann schildern Sie uns doch einmal Ihre ...

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