"Sehbehinderte erfahren ihre Rechte"

Susanne Gilg

Von Susanne Gilg

Fr, 20. April 2018

Murg

BZ-INTERVIEW mit dem Sprecher des Augennetzes Südbaden, Martin Wuermeling, über den Augenbus, der im Mai nach Murg kommt.

MURG. Nicht überall auf dem Land sind Augenärzte für Sehbehinderte gut erreichbar. Daher haben die Klinik für Augenheilkunde der Uniklinik Freiburg, die Blinden- und Sehbehindertenstiftung Südbaden, das Augennetz Südbaden und das Blindenheim Freiburg den Augenbus gegründet. Er transportiert augenärztliche Untersuchungseinrichtung und macht am Dienstag, 15. Mai, von 10 bis 15.30 Uhr Station in Murg am Rathaus. BZ-Redakteurin Susanne Gilg hat beim Sprecher des Augennetzes, dem Augenarzt Martin Wuermeling aus Neustadt, nachgefragt.

BZ: Für wen ist das Angebot des Augenbusses gedacht?
Wuermeling: Das Angebot richtet sich an Patienten mit einer starken Sehbehinderung oder Erblindung, die einen erschwerten Zugang zum Augenarzt haben. Zum Beispiel dann, wenn die Wege lang sind – wie im ländlichen Raum – und wenn die Betroffenen von anderen Familienmitgliedern abhängig sind. Auch Barrierefreiheit ist nicht in allen Augenarztpraxen gegeben.

BZ: Was verstehen Sie unter einer starken Sehbehinderung?
Wuermeling: Patienten, die vollkommen erblindet sind, die ein weit fortgeschrittenes Glaukom mit Gesichtsfeldverfall haben oder zum Beispiel auch eine altersbedingte Makuladegeneration. Auch Diabetiker mit weit fortgeschrittenen diabetischen Netzhauterkrankungen oder hochgradig Kurzsichtige mit folgender ...

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