Vandalismus

Nach Brandanschlag auf Gerichtseiche: Künstler und Bürgermeister wollen ein Zeichen setzen

Sabine Model

Von Sabine Model

Di, 10. Januar 2017 um 15:23 Uhr

Ballrechten-Dottingen

Das Schicksal der Castellberg-Eiche in Ballrechten-Dottingen, in der Silvesternacht durch Brandstiftung zerstört, bewegt die Gemüter. Jetzt wurden die Reste des Kunstwerks abtransportiert – mit Hoffnung auf einen Neuanfang.

Schneebedeckt sind die verkohlten Überreste der geschnitzten Castellberg-Eiche. Der Freiburger Künstler Thomas Rees steht erneut fassungslos vor dem Ergebnis blinder Zerstörungswut. "Nichts ist für die Ewigkeit gedacht. Aber das hätte nicht sein müssen", murmelt er. Ballrechten-Dottingens Bürgermeister Bernhard Fehrenbach will ein Zeichen setzen: "Ob vorsätzlich oder fahrlässig abgebrannt – wir werden die Eiche nicht sterben lassen", lässt er das SWR-Kamerateam vor Ort wissen. Doch dafür muss das schwere Fragment erst aufwändig abtransportiert werden.

Aus Krankheit wird Kunst
Die rund 400 Jahre alte, solitäre Eiche auf dem Castellberg-Wanderparkplatz kränkelte schon lange. Da schlug Werner Bußmann vom Arbeitskreis Natur und Umwelt dem damaligen Bürgermeister Bernd Gassenschmidt die Umwandlung in ein Kunstwerk vor. Vom Stamm blieben 6,50 Meter stehen und Thomas Rees bekam ...

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