"Seine Spontanität ist mitunter kontraproduktiv"

Sebastian Kaiser

Von Sebastian Kaiser

Sa, 05. August 2017

Ausland

BZ-INTERVIEW mit Ulrich Nersinger über den Papst, dessen Charaktereigenschaften nicht von allen in der Kurie geschätzt werden.

FREIBURG. Muss Papst Franziskus die erste große Krise seines Pontifikats bewältigen? Seit die Amtszeit des Chefs der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, nicht verlängert wurde, mehren sich die Spekulationen. Sebastian Kaiser hat mit dem Vatikan-Experten Ulrich Nersinger über die Lage in Rom gesprochen.

BZ: Gerhard Ludwig Müller ist seit Kurzem nicht mehr Chef der Glaubenskongregation. Beobachter sprechen vom Höhepunkt eines Machtkampfes im Vatikan. Teilen Sie diese Ansicht, Herr Nersinger?
Nersinger: Der Vatikan befindet sich derzeit in einer Situation, die sich kaum einschätzen lässt. Es gelten dort offenbar nicht mehr die gleichen Regeln wie früher. Das hängt auch mit den Protagonisten zusammen, die oftmals nicht mehr in der Tradition der Kurie handeln. Vielleicht auch deshalb, weil ihnen die entsprechende Erfahrung fehlt. Das gilt auch für ...

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