Anti-Euro-Partei

Die „Alternative für Deutschland“ trifft sich zu ihrem Gründungsparteitag

Florian Kech

Von Florian Kech

Fr, 12. April 2013

Deutschland

Wissenschaftler rechnen nicht mit großem Erfolg der Euroskeptiker

FREIBURG. Jetzt bekommt also auch Deutschland eine Anti-Euro-Partei. Am Sonntag treffen sich ihre Mitglieder in Berlin. Von dort aus will die "Alternative für Deutschland" (AfD) die Politik aufmischen. Gegen ihren Erfolg spricht das Fehlen einer Identifikationsfigur. Dafür die immer noch verbreitete Euroskepsis im Land.

Vor zwei Jahren lehnte noch jeder Zweite den Euro ab. Aktuell ist das Heer der erklärten Euro-Gegner laut einer Forsa-Umfrage auf ein Drittel geschrumpft. Davon wünschen sich 27 Prozent die D-Mark zurück. Ein beachtliches Wählerpotential, das sich vor der AfD ausbreitet. Fast genauso viele, nämlich 24 Prozent, haben den Meinungsforschern von Infratest Dimap geantwortet, ihr Kreuz möglicherweise bei der neuen Anti-Euro-Partei machen zu wollen.

"Wir werden täglich mit Anfragen überhäuft", sagt Elke Fein, eine der Landesbeauftragten für Baden-Württemberg. ...

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