Lebensmittelindustrie

Fischfarmen setzen immer mehr auf nachhaltige Zuchtanlagen

Kathrin Burger

Von Kathrin Burger

So, 02. August 2020 um 11:51 Uhr

Deutschland

BZ-Plus In der Fischindustrie hat ein Umdenken stattgefunden. Aquafarmen sollen sich immer mehr am Tierwohl orientieren, denn mit kranken Fischen lässt sich kein Geld verdienen.

Die aktuelle Debatte über Tierrechte und wie viel der Mensch Rindern, Schweinen und Hühnern in der Massentierhaltung zumuten darf, hat auch das Fisch-Bassin erreicht.

Seit einiger Zeit wird debattiert, ob Fische Schmerzen empfinden, wenn sie etwa verletzt auf dem Deck eines Hochseebootes liegen oder wie viel Platz die Tiere in der Aquakultur brauchen, um sich wohl zu fühlen. Lange dachte man, dass Fische dumm und nicht leidensfähig seien. Doch es mehren sich die Hinweise, dass Fische durchaus Schmerzen und Stress empfinden und eine Art Bewusstsein haben. Zweifelsfrei beweisen lässt sich dies jedoch noch nicht.

Viele Jahre lang hat sich die Fischindustrie wenig um das Tierwohl geschert. Mittlerweile ist jedoch einiges geschehen und es gibt zahlreiche Forschungsprojekte zu fischgerechter Tierhaltung. Vor allem in der Aquakultur hat ein Umdenken stattgefunden, nicht zuletzt weil kranke und gestresste Tiere nicht gut wachsen und daher auch kein Geld mit ihnen zu verdienen ist. Zudem macht der Verbraucher Druck.

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