Sexueller Missbrauch

Hintergrund: Zwischen Beichtgeheimnis, Diskretion und Knebel

Jens Schmitz

Von Jens Schmitz

Mi, 24. Februar 2010 um 18:04 Uhr

Deutschland

Der Vatikan und seine Haltung zum sexuellen Missbrauch: 1962 und 2001 erließ Rom zwei Texte, hinter deren unklarer Sprache Kritiker heute noch geltende Vertuschungsstrategien erblicken.

Im Rahmen der Diskussion über den Umgang der Kirche mit sexuellem Missbrauch wird häufig auf zwei römische Dokumente verwiesen, deren Aussagen strittig sind: Im einen Fall handelt es sich um das Geheimdokument "Crimen sollicitationis" (Das Verbrechen der Verführung), das die Vorläuferin der heutigen Glaubenskongregation 1962 unter Papst Johannes XXIII. veröffentlichte. Der zweite Fall betrifft das Motu Proprio "De delictis gravioribus" (Über schwerere Verbrechen), mit dem Johannes Paul II. "Crimen sollicitationis" 2001 ersetzte.

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