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Von afp

Di, 14. Januar 2020

Deutschland

21 Saudis ausgewiesen — Kampf gegen Funklöcher

USA

21 Saudis ausgewiesen

Nach dem tödlichen Schusswaffenangriff auf einem US-Militärstützpunkt in Florida weisen die USA 21 saudiarabische Militärschüler aus. Im Zuge der Ermittlungen zu der Attacke seien bei ihnen dschihadistisches Material und Kinderpornographie gefunden worden, erklärte Justizminister Bill Barr am Montag. Die Vorwürfe seien zwar nicht ausreichend für eine strafrechtliche Verfolgung. Saudi-Arabien habe aber entschieden, dass das Verhalten bei angehenden Offiziere unangebracht sei. Ein saudi-arabischer Militärschüler hatte im Dezember auf dem Marinefliegerstützpunkt in Pensacola im Bundesstaat Florida in einem Unterrichtsgebäude das Feuer eröffnet. Er erschoss drei US-Militärs, bevor er bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet wurde. "Das war ein Terrorangriff", sagte Barr am Montag. Der Angreifer sei von "dschihadistischer Ideologie" angetrieben gewesen.

GRÜNE


Kampf gegen Funklöcher

Mit einem weitreichenden Vorschlag wollen die Grünen das Problem mit Funklöchern im deutschen Handynetz bekämpfen. Die Fraktion schlägt nach Informationen der Süddeutschen Zeitung ein Recht auf Mobilfunk für die Bürger vor. Einen entsprechenden Antrag wollen sie bis Ende des Monats in den Bundestag einbringen. Demnach soll der Mobilfunk in Deutschland als "Pflichtdienst" eingestuft werden. Der Bund könnte Telekom-Unternehmen dann in unterversorgten Regionen zum Ausbau der Netze verpflichten.