Als der Kratzputz nach Israel auswanderte

Inge Günther

Von Inge Günther

Di, 06. Oktober 2015

Kultur

Das Hebräische hat mehr deutsche Begriffe als andere Sprachen.

Dreck, Feinschmecker, Luftgeschäft, Pudel. Alles schöne deutsche Wörter, oder? Nicht nur! Sie haben sich auch im Hebräischen eingebürgert, bisweilen als Fremdwort, noch öfters im umgangssprachlichen Slang. Wenn etwa Israelis jemanden einen "Drek" nennen, meinen sie, er sei ein nicht ganz sauberer, übler Typ. Ähnliches gilt für den "Pudel", der neben der Hunderasse einen nicht ernstzunehmenden Menschen bezeichnet. Der "Fainschmeker" (Hohnbegriff für eine hochnäsige Person) oder das "Luftgescheft" (eine zweifelhafte Arbeit ohne reelle Basis) wiederum haben über das Jiddische den Einzug ins Ivrit, das moderne Hebräische, geschafft. Und das ist nur eine kleine Auslese aus einem Lehnwörterbuch mit ...

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