Diskriminierung beim Film ein strukturelles Problem

epd

Von epd

Fr, 26. März 2021

Kino

Eine Umfrage der Initiative "Vielfalt im Film" unter rund 5500 Filmschaffenden offenbart Diskriminierung und Rassismus in der deutschen Filmbranche. Der Studie zufolge gaben mehr als 1600 Befragte an, in den vergangenen zwei Jahren Diskriminierungserfahrungen – etwa wegen des Geschlechts, des Alters, des Gewichts, einer Behinderung – gemacht zu haben. 81 Prozent der befragten heterosexuellen Frauen wurden danach sexuell belästigt. Aus Angst vor Benachteiligungen verleugneten viele nicht-heterosexuellen Filmschaffende ihre sexuelle Identität. Diskriminierung in der Branche sei ein strukturelles Problem, sagte Deniz Yildirim, wissenschaftliche Leiterin in der Organisation Citizens for Europe, die die Studie erstellte.