Mit Worten Wirklichkeit entwerfen

Do, 01. Februar 2001

Kultur

BZ-INTERVIEW mit Blanche Kommerell, die heute in einer szenischen Lesung den jüdischen Dichter Paul Celan vorstellen wird.

OFFENBURG. Blanche Kommerell ist in Offenburg keine Unbekannte: Die Autorin und Schauspielerin, Regisseurin und Dozentin hat schon Texte von Gertrud Kolmar und Marie Luise Kaschnitz in der Ortenau vermittelt. Am Donnerstag, 1. Februar, um 20 Uhr im Spitalspeicher will sie sich dem Dichter Paul Celan annähern. Veranstalterinnen der szenischen Lesung sind die Buchhandlung Akzente und die Evangelische Erwachsenenbildung. Elisabeth Bracker sprach mit der Berlinerin über den Dichter, der sich mit Worten Wirklichkeit entwarf.

BZ: Frau Kommerell, welche Bedeutung haben Paul Celan und seine Dichtung für Sie?
Kommerell: Celan war die größte Entdeckung für meine Lesungen. Der Name war mir schon immer ein Begriff, aber erst durch Ingeborg Bachmanns Roman "Malina" bin ich auf ihn aufmerksam geworden. Der Roman ist ja voll von Zitaten und Celan selber kommt auch darin vor.
BZ: Wie schätzen Sie das Verhältnis zwischen Bachmann und Celan ein?
Kommerell: Inwieweit die beiden ein Liebespaar waren, wissen wir nicht, denn die Originale ...

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