Theater Freiburg

Pflicht für Opern-Fans: "Ariadne auf Naxos"

Alexander Dick

Von Alexander Dick

Mo, 26. November 2012 um 00:04 Uhr

Theater

Jörg Behr hat inszeniert, Gerhard Markson dirigiert: Richard Strauss’ und Hugo von Hofmannsthals "Ariadne auf Naxos" am Theater Freiburg dürfte zum Pflichtbesuch für Opernfreunde werden.

Wo Geld keine Rolle spielt, teilt der Geschmack oft ein ähnliches Schicksal. So wie im Hause des "reichsten Mannes von Wien", dem Schauplatz von Richard Strauss’ "Ariadne auf Naxos"? Man tut gut daran, Jörg Behrs Freiburger Neuinszenierung der Oper "in einem Aufzuge nebst einem Vorspiel" nicht mit vorschnellen Interpretationen zu begegnen. Ähnlich wie in dem Stück geht es nicht nur um den Widerstreit zwischen hoher und nied’rer Kunst, zwischen E und U. Auch wenn Behr gerade dazu ein paar interessante Überlegungen beisteuert...

Doch der Reihe nach. Das Stück hat noch gar nicht begonnen, da sitzt der vornehme Herr in der Loge eines martialischen Gebäudes in der Betonbunkerarchitektur der 1970er Jahre. Hochherrschaftlicher Sitz, oder eher moderner Theater- oder Museumsbau (Bühne: Tilo Steffens) – Signum des subventionierten Kunstbetriebs der Gegenwart? Der vornehme Herr ...

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