Theater Freiburg bringt Opernkrimi "Die Sache Makropulos" auf die Bühne

Johannes Adam

Von Johannes Adam

Mo, 28. November 2016

Theater

Vera Nemirova inszeniert Leos Janáceks Oper "Die Sache Makropulos" am Theater Freiburg.

Die große Uhr ist da. Fehlt nur Harold Lloyd, der, wie in der Stummfilm-Komödie "Ausgerechnet Wolkenkratzer!" von 1923, in luftiger Höhe am Zeiger baumelt. Auf Boulevardeskes griff der mährische Komponist Leos Janácek zurück, als er in seiner 1926 in Brünn uraufgeführten vorletzten Oper "Die Sache Makropulos" eine Komödie zur Tragödie umpolte. Thema: Zeit, Endlichkeit, letzte Dinge. Aktuelles wie ewige Jugend, Alterslosigkeit, künstliche Lebensverlängerung und überhaupt ethische Fragen unserer Existenz spielen mit hinein. Referenz-Produktionen des eher seltenen Dreiakters liegen eine Weile zurück: 1970 unter Günther Rennerts Regie und mit dem Dirigenten Václav Neumann in Stuttgart, 1982 mit Ruth Berghaus (Inszenierung) und Michael Gielen am Pult in Frankfurt. Beide Male sang Anja Silja die Hauptrolle.

Am Theater Freiburg ist es nun Katerina Hebelková, die bei diesem Opernkrimi mit ...

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