Coronavirus könnte Pangolin retten

Johannes Dieterich

Von Johannes Dieterich

Mi, 12. Februar 2020

Panorama

BZ-Plus Das seltene Schuppentier gilt als ein möglicher Überträger des neuen Erregers / Nun darf es nicht mehr gehandelt werden.

JOHANNESBURG. Was Tausenden von Menschen zum Verhängnis zu werden droht, könnte eine der am stärksten bedrohten Tierarten dieser Welt vor dem Aussterben bewahren: Das archaisch anmutende Pangolin, das seiner einzigartigen Schuppen und seines zarten Fleisches wegen zu den am meisten geschmuggelten Spezies dieser Erde gehört. Nun steht es im Verdacht, ein Überträger des neuen Coronavirus zu sein – was Chinesen den Appetit verderben sollte.

Tierschützern zufolge sollen jährlich mehr als 2,5 Millionen Exemplare der Schuppentiere illegal gehandelt werden. Allein im vergangenen Jahr wurden 97 Tonnen der rund acht Zentimeter langen Schutzplättchen der Pangoline von Afrika in den Fernen Osten verfrachtet, vor allem nach China und Vietnam. Zu Puder zerrieben sollen die – wie menschliche Fingernägel – aus Keratin bestehenden Schuppen Wunder gegen Krebs und Asthma bewirken, heißt es im Reich der Mitte. Bei Frauen mit ...

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