Der lange Atem des Taifuns

dpa

Von dpa

Mi, 30. September 2009

Panorama

Das Unwetter in Südostasien hat Vietnam erreicht / Auf den Philippinen beginnen die Aufräumarbeiten

MANILA (dpa/KNA). Der Tropensturm Ketsana ist am Dienstag auf die vietnamesische Küste getroffen und hat dort mehr als 30 Menschen getötet. Auf den Philippinen, wo der Sturm bereits am Montag wütete, stehen zehntausende Menschen vor den Trümmern ihres Lebens. Ketsana forderte dort mit seinen Rekordregenfällen 240 Todesopfer und zerstörte tausende Existenzen. Die Wassermassen rissen Menschen mit, Häuser, Autos und den fruchtbaren Boden der Bauern.

Der Sturm wuchs auf dem Weg nach Vietnam zu einem Taifun heran und wurde somit noch gefährlicher. Das Unwetter zog mit einer Windgeschwindigkeit von mehr als 150 Stundenkilometern über das Land. Peitschender Regen ging an der Küste nieder. Riesige Wellen schwappten an die Strände und setzten weite Landstriche Vietnams unter Wasser. 170 000 Menschen ergriffen die Flucht.

Auf den Philippinen beginnen unterdessen die Aufräumarbeiten – und das ...

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