Basel will CO2-Ausstoß stark begrenzen

sda

Von sda

Fr, 12. Juli 2019

Basel

Richtplan als Leitlinie.

BASEL (sda). Der Kanton Basel-Stadt will den Kohlendioxidausstoß bis zum Jahr 2050 auf eine Tonne pro Kopf und Jahr begrenzen. Ein Planungs- und Steuerungsinstrument dafür ist der Teilrichtplan Energie, der Immobilienbesitzern und Energieversorgern Planungssicherheit geben soll. Diesen hat die Regierung nun in die Anhörung (Vernehmlassung) gegeben.

Der Teilrichtplan Energie ist eine Folge des 2017 revidierten kantonalen Energiegesetzes. Zu den da fixierten Klimazielen gehört die Reduktion der CO2-Emissionen auf eine Tonne pro Kopf und Jahr bis 2050. Zu erreichen ist dies unter anderem mit dem Verzicht auf fossil betriebene Heizungen. Für den Umstieg von Öl und Gas auf erneuerbare Wärme brauche es eine "verlässliche Planung sowie transparente Angaben dazu, wo welche klimaneutralen Energiequellen verfügbar sind", teilt die Regierung mit. Der Energierichtplan hält fest, in welchen Gebieten zum Beispiel Fernwärme, Grundwasser, Erdwärme "vorzugsweise zu nutzen sind". Der Energierichtplan mit solchen Priorisierungen mache keine Vorschriften, hieß es weiter. Jeder Heizungsersatz sei "individuell zu beurteilen". Es gebe etwa in einem Gebiet mit Fernwärme-Priorität keine Anschlussgarantie, aber auch keine Anschlusspflicht, wenn anderes ökologisch und ökonomisch sinnvoller ist. Der Energierichtplan der Stadt sei mit Riehen und Bettingen abgestimmt.