Baden-Württemberg

Grün-Schwarz spart bei den Jesiden

Jens Schmitz, Frank Zimmermann

Von Jens Schmitz & Frank Zimmermann

Di, 13. August 2019 um 11:06 Uhr

Südwest

BZ-Plus Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat den Bund aufgefordert, nach Baden-Württembergs Vorbild verfolgte Jesiden aufzunehmen, die der Terrormiliz IS entkommen sind. Doch daheim rumort es.

Die Landesregierung hat die Unterstützung für Jesiden, die sie selbst nach Deutschland geholt hat, inzwischen zurückgefahren. Aus kommunalen Verbänden und der Opposition kommt Kritik; auch Parteifreunde mahnen zur Kurskorrektur.

Im Stuttgarter Sozialausschuss schimpfen Stadträte seit Wochen, das Land werde seiner Verantwortung nicht gerecht. Auch Grüne forderten, Oberbürgermeister Fritz Kuhn möge seinen Parteifreund Kretschmann zur bisherigen Kostenübernahme anhalten. Das hat Kuhn nun getan: Das Staatsministerium bestätigte der BZ den Eingang eines entsprechenden Schreibens.
Kommentar: Das Land sollte die Kosten für die Jesiden nicht abwälzen
"Die bisherige Durchführungsverordnung ist zu knapp bemessen", erklärt Stuttgarts Sozialamtsleiter Stefan Spatz. Die Erfahrung zeige, dass die Betroffenen enge Bezugspersonen bräuchten, bevor sie eine Traumatherapie beginnen könnten. "Um die Menschen dort hinzuführen, ...

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