"Die Gebäudesanierung ist sozialer Sprengstoff"

dpa

Von dpa

Mo, 26. August 2013

Wirtschaft

INTERVIEW mit dem Immobilienexperten Andreas Pfnür / Er warnt davor, dass die Energiewende die Ärmsten am härtesten trifft.

DARMSTADT. Die Diskussion über die Energiewende konzentriert sich auf die Stromerzeugung und die steigenden Strompreise. Weniger im Fokus steht die geplante Sanierung der Wohngebäude in Deutschland, wo bis 2050 rund 80 Prozent der eingesetzten Energie gespart werden sollen. Das sei eine sozialpolitische Zeitbombe, sagt Andreas Pfnür, Professor für Immobilienwirtschaft an der TU Darmstadt, im Gespräch mit der dpa.

Herr Pfnür, Sie haben untersucht, wie sich die Energiewende bei der Wohnungsheizung für die privaten Haushalte und den Staat auswirken wird. Was haben Sie herausgefunden?
Pfnür: Es wird sehr teuer. Wenn der Staat die Technik vorschreibt, werden die Sanierungskosten für ein Einfamilienhaus bei 140 000 Euro liegen, für ein Mehrfamilienhaus bei mehr als 300 000 Euro. Das sind insgesamt bis zu 2,1 Billionen Euro bis 2050. Wenn die Technik offen gehalten wird, kann es bis zu einem ...

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