Die neuen Ruhrbarone

Sarah Sommer

Von Sarah Sommer

Fr, 11. Mai 2012

Wirtschaft

Die einstigen Kohle- und Stahlmetropolen sind längst nicht mehr die Wirtschaftsmotoren Nordrhein-Westfalens / Jobs bringen heute Medizin, Chemie, Logistik, IT.

DüSSELDORF. Leerstehende Fabrikgebäude, staatlich subventionierte Kohlezechen, löchrige Straßen, marode Fassaden in ehemaligen Arbeitersiedlungen. In grauen Industriestädten ist die Arbeitslosigkeit allgegenwärtig – und die Hoffnung auf einen Strukturwandel wird wieder und wieder enttäuscht. Wer an die Wirtschaft im größten deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen denkt, hat den Niedergang des einst stolzen Ruhrgebiets vor Augen. Gruben und Kokereien boten hier einmal Arbeit für eine halbe Million Menschen. Hinzu kamen Hunderttausende Jobs in den Stahlwerken. Heute sind die Brachen der Montanindustrie Symbole des Niedergangs der Region: Von den gigantischen Stahlfabriken stehen vielerorts nur noch Ruinen, und wenn der Staat 2018 endgültig die Subventionen einstellt, werden ...

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