Greenovation melkt das Blasenmützenmoos

Bernd Kramer

Von Bernd Kramer

Mi, 15. August 2012

Wirtschaft

Das Freiburger Unternehmen gewinnt aus der Pflanze Proteine, die auch im Kampf gegen Krebs eingesetzt werden können / Firma ging aus der Universität hervor.

FREIBURG. Dem kleinen Blasenmützenmoos wird kaum Aufmerksamkeit zuteil. Keine grellen Farben oder ausgefallene Formen ziehen die Blicke des Betrachters an. Stattdessen wächst die grüne Pflanze unauffällig in abgelassenen Teichen oder an Flussufern. Auch als Leckerbissen ist Physcomitrella patens – so der lateinische Name für das Moos – nicht bekannt. Das Außergewöhnliche der bis zu fünf Millimeter großen Herdenpflanze erschließt sich nur den Biologen. Für die Wissenschaftler ist das unscheinbare Moos jedoch der Stoff, mit dem die Menschheit große Träume leichter verwirklichen kann. Die erfolgreiche Bekämpfung von Krebs gehört dazu.

In den weiß getünchten Laborräumen des Freiburger Unternehmens Greenovation weiß man den Wert des kleinen Blasenmützenmooses zu schätzen. In flüssigen Nährlösungen schwimmt die Pflanze. Die durchsichtigen Behälter werden ...

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