Ernährung

Lebensmittel: Natürlich ist nicht immer besser

Christina Rempe

Von Christina Rempe

Fr, 26. November 2010

Wirtschaft

"Ohne Glutamat", "ohne künstliche Zusatzstoffe" - das klingt erst mal gut. Aber ist Chemie in Lebensmitteln wirklich nur schlecht? Und Natürliches immer gesund? Zeit, mit ein paar Vorurteilen aufzuräumen.

Gummibärchen sollen bunt, der Fruchtaufstrich darf nicht zu flüssig sein. Bei der Tütensuppe sind Würze und eine schnelle Zubereitung gefragt. Wünsche, die Zusatzstoffe problemlos erfüllen können. Trotzdem will sie niemand haben: Sie rauben den Lebensmitteln die Unschuld, sind Sinnbild der hoch industrialisierten Lebensmittelherstellung. Das wissen auch die Hersteller und setzen daher auf "Clean Label" – "reines Etikett". Die einfache Botschaft von Hinweisen, wie "ohne künstliche Farbstoffe" oder "ohne Glutamat" lautet: Wir verzichten auf zulassungspflichtige Zusatzstoffe. Da liegt der Gedanke nahe, dass die Produkte natürlicher, besser und gesünder sind.

So einfach ist das aber nicht. Denn Zusatzstoffe lassen sich nicht generell als künstlich und damit schlecht abstempeln. Einzelne Personen können zwar auf bestimmte Zusatzstoffe empfindlich reagieren, Asthmatiker beispielsweise, oder Menschen mit ...

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