Tuttlingen

Tagung zur Zukunft der Autoindustrie

Jörg Buteweg

Von Jörg Buteweg

Sa, 02. Dezember 2017

Wirtschaft

Die Branche ist im Umbruch, Trends zeichnen sich ab, aber weder Hersteller noch Lieferanten wissen, wie schnell der Wandel geht.

TUTTLINGEN. Die Autoindustrie ist im Umbruch. Dass ein Mensch am Steuer eines Fahrzeugs sitzt, das von einem Motor angetrieben wird, der Benzin oder Dieselkraftstoff verbrennt, ist nicht mehr zwingend. Roboterautos mit Elektromotor fahren schon über die Straßen – wenn auch vorerst noch im Test. Was bedeutet das für die mittelständischen Firmen, die den großen Autoherstellern Teile liefern? 250 dieser Zulieferer sind im Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen Baden (WVIB) organisiert. Der versuchte nun, Licht ins Dunkel zu bringen.

Die Zahlen können jeden Automanager und Geschäftsführer eines Zulieferers zum Jubeln bringen. "Wir erwarten, dass die weltweite jährliche Autoproduktion von derzeit 90 Millionen Fahrzeugen bis 2030 auf 120 Millionen steigt", sagt Stefan Randak von der Münchner Beratungsgesellschaft Atreus auf der vom WVIB veranstalteten Tagung in Tuttlingen. Der jährliche Umsatz mit Zulieferteilen werde von 700 Milliarden auf 850 Milliarden Euro steigen, sagt er mit Verweis auf eine Studie seines Hauses.

Kein Grund zur Besorgnis also, wäre da nicht dieser beunruhigende Satz von Daimler-Chef Dieter Zetsche: "Die Elektromobilität ist wie Ketchup aus der Flasche – er kommt, man weiß nur nicht, wann und wie viel." Wie schnell Veränderungen vor sich gehen können, zeigen die einbrechenden Verkaufszahlen von Autos mit Dieselmotor in Deutschland. Nach dem VW-Dieselskandal und angesichts der anhaltenden Debatte um Fahrverbote in Städten wollen ...

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