Neue Hymne des Chorverbands kommt aus Amoltern

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 15. Oktober 2019

Endingen

Peter Modlers Komposition "Mach den Mund auf" setzt sich bei Endausscheidung in Bischoffingen durch.

ENDINGEN-AMOLTERN/ KAISERSTUHL (BZ). Die künftige Verbandshymne des Chorverbands Breisgau kommt von der Chorgemeinschaft Eintracht Amoltern. Bei der Endausscheidung des vom Verband ausgerufenen Kompositionswettbewerbs am Samstag in Bischoffingen ging der erste Platz an die Komposition "Mach den Mund auf", die von der Amolterer Eintracht mit ihrer Dirigentin Rita Jerke vorgestellt wurde, teilte der Chor am Montag mit. Komponist und Texter der neuen Verbandshymne ist der Vorsitzende der Eintracht, Peter Modler.

Seit Jahrzehnten wurde immer zu Beginn vieler Veranstaltungen und Konzerte des Chorverband Breisgau zwischen Hochschwarzwald, Kaiserstuhl und Markgräflerland der "Breisgauer Sängerspruch" gesungen. Doch dieses Lied war inzwischen nur noch älteren Sängern bekannt, es stammte unverändert aus den 1930er-Jahren. Der Verband suchte eine neue Verbandshymne und rief zu einem Kompositionswettbewerb auf.

Acht Komponistinnen und Komponisten und sechs Chöre stellten sich bei der Endausscheidung am Samstag in der halle in Bischoffingen dem Votum einer Jury und des Publikums. Bei jeder Komposition wurde zunächst der Text des Liedes vorgelesen, dann wurde die vorgeschlagene Hymne zweimal gesungen. Dazu machten sich die Jury und die Abstimmenden im Saal ihre Notizen.

Im Ergebnis waren sich das Publikum und die Jury laut Mitteilung der Amolterer Eintracht einig: Der erste Platz ging an die Komposition "Mach den Mund auf" des Amolterer Vorsitzenden Peter Modler. Die Arrangements für vierstimmigen Chorsatz kamen vom Münchner Musiker und Regisseur Florian Schwartz.

Der Jubel bei den Amolterer Sängerinnen und Sängern war groß. Der Moderator des Abends, Florian Bischof vom Musikausschuss des Verbands, wies darauf hin, dass das Lied aus Amoltern "in die Zukunft blickt, und viele Leute auch mitnimmt in die Zukunft." Der Text der neuen Verbandshymne lautet: Mach den Mund auf, lass was hören!/ Ganz perfekt muss es nicht sein./ Lass dich nur nicht weiter stören,/ denn du bist hier nicht allein!/

Ganz egal, wo du auch herkommst!/ Ganz egal, ob Frau, ob Mann!/ Ganz egal, wie dir zumut’ ist –/ fang einfach zu singen an!/

Schick die Seele auf die Reise,/mach das Herz auf und lass los!/ Manchmal zärtlich, manchmal leise,/ manchmal laut und riesengroß!