Neues Feuerwehrfahrzeug ist bestellt

Christiane Franz

Von Christiane Franz

Sa, 16. Mai 2020

Forchheim

Information im Gemeinderat über Auftragsvergabe unter Termindruck / Ja zu Breitbandausbau.

FORCHHEIM. Mit Wohlwollen stellte Bürgermeister Johann Gerber fest, dass das zahlreiche Erscheinen der Zuhörer die Wahl der Mehrzweckhalle für die öffentliche Gemeinderatsitzung rechtfertigte. Einige Projekte sind bereits auf den Weg gebracht und brauchten am Donnerstagabend nur noch die öffentliche Zustimmung.

Der Auftrag für das neue Löschfahrzeug der Forchheimer Feuerwehr ist längst erteilt. "Die Angebote wären sonst verfallen und wir hätten neu ausschreiben müssen", begründete Bürgermeister Gerber die Entscheidung. Den Auftrag für das Fahrgestell erhielt die Firma MAN in Freiburg zum Angebotspreis von 95 188 Euro, für den Fahrzeug-Aufbau ging der Zuschlag an die Firma Ziegler in Giengen zum Angebotspreis von 229 388 Euro. Die feuerwehrtechnische Ausstattung liefert die Firma Bittiger aus Kehl für 61 727 Euro.

Das neue Löschfahrzeug LF 10 soll das seit 27 Jahren im Einsatz befindliche alte Löschfahrzeug ersetzen. Mit der Fertigstellung des Fahrzeugs wird in eineinhalb Jahren gerechnet. Die Zusammenstellung des Leistungsverzeichnisses übernahm die Feuerwehr selbst, um sich von Beginn an mit dem neuen Fahrzeug vertraut zu machen. Der Beschaffungsausschuss der Feuerwehr beschäftigte sich fast ein Jahr mit dem Thema.

Im März erfolgte auch die Zusage für den Breitbandausbau der sogenannten weißen Flecken, die in Forchheim sechs bis sieben Aussiedlerhöfe betreffen. Die Gesamtkosten hierfür belaufen sich auf 295 000 Euro. Den überwiegenden Anteil übernehmen das Land Baden-Württemberg sowie der Bund. Auf die Gemeinde entfallen 20 000 Euro, 4000 Euro mehr als im Haushalt veranschlagt sind. "Das müssen wir machen, denn ohne die Förderung könnte sich die Gemeinde den Ausbau der langen Wege zu den Höfen nicht leisten", sagte Gerber.