Nur jeder Zehnte nahm an Wahl teil

Martin Wendel

Von Martin Wendel

Di, 07. April 2020

Herbolzheim

Pfarrgemeinderatswahl ergibt uneinheitliches Bild im Dekanat.

BREISGAU/KAISERSTUHL. Am Wochenende endete die Pfarrgemeinderatswahl in der Erzdiözese Freiburg. Es war eine besondere Wahl in besonderen Zeiten: Aufgrund der Corona-Pandemie konnte man nur per Briefwahl oder Online-Abstimmung teilnehmen. Der Gang ins Wahllokal fiel aus. Das zeigte Wirkung: Die Wahlbeteiligung brach gegenüber 2015 massiv ein. Auch die Kandidatenzahl reichte in einigen Orten nicht aus. In den Gremien der in der Region bleibt mancher Sitz am Ratstisch erst einmal leer.

Bei rund zehn Prozent liegt die Wahlbeteiligung sowohl in der Erzdiözese Freiburg als auch im Dekanat Endingen-Waldkirch. 2015 hatte sie in der Diözese noch bei 18 Prozent gelegen, im Dekanat sogar bei fast 21 Prozent. In der Diözese spricht man von einer akzeptablen Beteiligung trotz Corona.

Die Wahl sei für alle Beteiligten eine echte Herausforderung gewesen, die man hervorragend gemeistert habe, betont die Vorsitzende des Diözesanrates, Martina Kastner. Sie macht in einer Mitteilung der Diözese aber nicht nur die äußeren Umstände für den Einbruch verantwortlich. Kirche sei heute für viele etwas Fremdes geworden: "Der Missbrauchsskandal, ...

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