Kirchengemeinde March-Gottenheim

Nur wenige Katholiken haben sich an der Pfarrgemeinderatswahl beteiligt

Manfred Frietsch

Von Manfred Frietsch

Do, 16. April 2020 um 12:58 Uhr

March

Um fast 100 Prozent ging die Beteiligung an der Pfarrgemeinderatswahl der Kirchengemeinde March-Gottenheim zurück. Eine Urnenwahl fiel angesichts der Corona-Pandemie aus.

Mit 8,93 Prozent lag die Wahlbeteiligung für den Pfarrgemeinderat der katholischen Kirchengemeinde March-Gottenheim weit niedriger als fünf Jahre zuvor; 2015 hatten noch 15,6 Prozent der wahlberechtigten Katholiken gewählt. Für den Rückgang sorgte vor allem der Ausfall der Urnenwahl wegen der Corona-Pandemie.

Wahlberechtigt waren 8332 Kirchenmitglieder, 424 weniger als vor fünf Jahren. Zum einen liegt dies daran, dass in jüngeren Jahrgänge der Anteil der Getauften niedriger ist als in den älteren, so dass deren Sterbezahlen trotz eines leichten Bevölkerungszuwachses nicht durch neue, ab 16 Jahren wahlberechtigte Katholiken ausgeglichen wird. Der zweite Grund liegt in Kirchenaustritten.

Die Wähler konnten per Briefwahl oder erstmals auch online wählen. Im Unterschied zur vorherigen Wahl konnten je zwei Stimmen in allen acht Wahlbezirken, nicht nur im jeweiligen Wohnort, abgegeben werden. Von 744 abgegebenen Stimmzetteln waren 737 gültig.
Gewählt wurden: in Hugstetten Adelbert Gantner (532 Stimmen), Ulrike Dieterle (492, neu gewählt); 19 Mal wurde Saskia Böhmke auf dem Wahlschein genannt; in Buchheim Eva-Maria Simon (535, neu), Clemens Weber (488, neu); in Holzhausen Wilma Schweizer (508, neu), Werner Heidiri (446); in Neuershausen Ulrika Dreher (409), Monika Kretsch (401), Ersatzkandidat ist Klaus Böckmann (279); in Bötzingen Stefan Keller (525), Alexandra Hipfner-Sonntag (511); in Eichstetten Horst Frei (522, neu), Claudia Gruber-Breuer (497); in Gottenheim Thomas Reule (488, neu), Claudia Kuhn (484, neu); in Umkirch Maximilian Knoll (365, neu), Cornelia Scholz (322), Ersatzkandidaten sind Tanja Stockmann (205) und Christoph Schneble (198).