Sensation in Oslo

Friedensnobelpreis für Obama als Mutmacher

Hannes Gamillscheg

Von Hannes Gamillscheg

Fr, 09. Oktober 2009 um 13:35 Uhr

Ausland

Als eine der kühnsten, gewagtesten und sensationellsten Entscheidungen in der Geschichte des Nobelpreises ist in Oslo die Vergabe des Friedenspreises an Barack Obama aufgenommen worden.

Ein Nobelpreis für einen US-Präsident, der noch nicht einmal ein Jahr im Amt ist, der von seinen Versprechen noch keines zu erfüllen vermochte und dessen Visionen ihre Tragfähigkeit erst beweisen müssen? "Was Obama in diesem Jahr zur Veränderung des internationalen politischen Klimas beigetragen hat, reicht vollauf, um die Zuteilung zu rechtfertigten", wies Thorbjörn Jagland, der Vorsitzende des Nobelkomitees, die Zweifler zu Recht.

Denn im Testament des Preisstifters Alfred Nobel ist eindeutig verankert, dass der den Preis haben soll, der im abgelaufenen Jahr am meisten für die "internationale Verbrüderung" und für die Abrüstung beigetragen hat. Und das, sagte Jagland, treffe auf Obama zu wie keinen anderen.
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