Oft sind die Eltern überfordert

Rainer Obert

Von Rainer Obert

Do, 27. Juni 2013

Offenburg

145 Mal hat das Jugendamt 2012 bei Familien interveniert.

OFFENBURG (obe). Immer häufiger muss das Jugendamt im Ortenaukreis wegen Kindesmisshandlungen oder Verwahrlosung eingreifen. Die Zahl der Eingriffe bei Kindern bis zum 18. Lebensjahr stieg vom Jahr 2008 mit 86 Fällen auf 145 im vergangenen Jahr. Das belegen Zahlen des Statistischen Landesamts. "Insgesamt gingen 2012 bei uns 419 Gefährdungsmeldungen ein", berichtet die Leiterin des Jugendamts im Landratsamt, Martina Walter.

Bei etwa einem Drittel der Fälle liege in der Regel eine Gefährdung des Kindeswohls vor und man müsse eingreifen. Ein weiteres Drittel sei Sache der Familienhilfe – oft seien Eltern einfach überfordert und müssten bei der Erziehung unterstützt werden. Rund 76 000 Minderjährige leben im Ortenaukreis. Mit zuletzt 145 Fällen rangiert er auf Rang sieben unter den Kreisen im Land. Die Spannweite reicht von Stuttgart mit 395 ...

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