Orientierung für Rissegeschädigte

Hans-Peter Müller

Von Hans-Peter Müller

Mi, 02. Oktober 2019

Staufen

Im Staufener Gemeinderat.

STAUFEN (hpm). 540 Schlichtungsverfahren gab es bereits im Zusammenhang mit den Hebungsrissen in der Staufener Altstadt. Eine Mammutaufgabe, die die beiden Schlichter Jochen Teigeler und Eckhard Langrock zusammen mit den Vertretern der Rissegeschädigten und dem Büro für Baukonstruktion und Architekt Markus Weckesser als Berater bewältigt haben. Sie wurden von Bürgermeister Michael Benitz dafür ausdrücklich gelobt und mit Beifall aus den Reihen des Rates und der Zuschauer bedacht. Weckesser war es nun, der eine "Orientierungshilfe Schlichtungsverfahren bei Hebungsschäden am Bauwerk" entwickelt hat, die der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig befürwortete. Das Papier soll Geschädigten und ihren Architekten oder Bauleitern auf Basis der Erfahrungen der bisherigen Schlichtungen für die Zukunft in Form eines äußerst komplexen Flussdiagramms mit ausführlicher Legende helfen, die richtigen Schritte zur Behebung von rissebedingten Schäden in der richtigen Reihenfolge bei der richtigen Stelle zu gehen. Auf Anregung von Gemeinderat Heiner Ulmann (FWV) wurde der Basisbetrag für einfache Schlichtungen von 1000 auf 2000 Euro angehoben

Die Orientierungshilfe Schlichtungsverfahren bei Hebungsschäden am Bauwerk gibt es hier: mehr.bz/risseschlichtung