Papstkritiker im Bundestag: Wie im Kindergarten

Jens Schmitz

Von Jens Schmitz

Fr, 16. September 2011

Kommentare

Die Papstkritiker im Bundestag laufen Gefahr, vor allem das Parlament zu beschädigen.

Grundsätzlich hat Bundespräsident Norbert Lammert (CDU) ja recht mit seiner Gelassenheit: Zu einem freien Parlament gehört auch, dass Abgeordnete der Papstrede am Donnerstag fernbleiben können. Peinlich bleibt aber, dass die Motivation der rund 100 Kritiker eher in Populismus als in Gewissensnot zu suchen ist. Dass der Reichstag anderweitig gefüllt werden soll, gibt ihm seine Würde auch nicht zurück.

Die Abgeordneten des Parlaments genießen ein hohes Maß an Freiheit. Der Bundestag kann nicht nur Gesetze beschließen, sondern auch Dinge, die ihn selbst betreffen, die Höhe von Diäten beispielsweise. Oder die Frage, wen er als Gast zu einer Rede lädt. Man muss den Papst nicht als Redner im Bundestag haben wollen. Jemandem zuzuhören ist aber auch noch kein ...

Lesen Sie jetzt alle BZ-Inhalte!

Gratis testen: lesen Sie alle Artikel unbegrenzt. Jetzt einen Monat für 0 € testen

Alternativ können Sie pro Monat 5 Artikel kostenlos lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel. Registrieren Sie sich hier:

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 5 Artikel/Monat kostenlos lesen - inkl. BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel
  • Redaktioneller Newsletter mit den wichtigsten Nachrichten aus Südbaden
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten. Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ